Schneidhofer Talent

Was mit deinen Daten passiert

Du hast dich bei uns als Fahrer beworben oder wir haben deine Daten aus einer früheren Bewerbung. Hier steht, was wir damit machen, wer sie sonst noch sieht und was du jederzeit verlangen kannst. Ohne Kleingedrucktes — wenn dir etwas unklar bleibt, schreib uns, wir erklären es dir.

Gilt seit 2. September 2026

1Wer wir sind

Schneidhofer Talent ist der Name, unter dem wir Fahrer vermitteln — diese Seite und der Chat, über den wir dir schreiben. Dahinter steht Schneidhofer search and connect e.K., Inhaberin Monika Schneidhofer, Ginsheimer Straße 1, 65462 Ginsheim-Gustavsburg, Deutschland. Sie ist für deine Daten verantwortlich, und an sie richten sich alle Rechte, die weiter unten stehen.

Du erreichst uns unter info@schneidhofersearch.com und +49 152 53206989 — oder einfach über dieselbe WhatsApp-Nummer, unter der wir dir schreiben. Das ist uns am liebsten, weil du dort ohnehin schon mit uns im Gespräch bist.

Fragen zu deinen Daten beantworten wir selbst — schreib an info@schneidhofersearch.com oder an dieselbe WhatsApp-Nummer, unter der wir dir schreiben.

2Woher wir deine Daten haben

In den meisten Fällen von dir selbst: Du hast ein Formular auf Facebook oder Instagram ausgefüllt, das wir dort geschaltet haben. Meta übergibt uns daraus deinen Namen, deine Telefonnummer, deine E-Mail-Adresse und deine Antworten auf unsere Fragen.

Wenn du dich schon einmal bei uns beworben hast, kann es sein, dass wir die Daten aus dieser Bewerbung noch haben — auch aus einem Programm, das wir früher benutzt haben. Sie sind dieselben, die du uns damals selbst gegeben hast. Wenn du davon nichts mehr weißt oder nicht mehr angesprochen werden willst, sag uns Bescheid: ein Wort genügt, und wir melden uns nicht wieder.

Wenn du uns aus einer Anzeige heraus über WhatsApp anschreibst, hängt Meta an deine erste Nachricht eine Kennung für die Anzeige, eine Kennung für deinen Klick und die Überschrift, auf die du geklickt hast. Das speichern wir mit. Wir brauchen es, um zu wissen, für welche Stelle du dich gemeldet hast — nicht, um dich woanders im Netz wiederzuerkennen, und wir geben es an niemanden weiter. Deinen WhatsApp-Profilnamen übernehmen wir ebenfalls, weil er im ersten Moment das Einzige ist, was wir von dir haben.

Alles Weitere kommt von dir: was du uns im Gespräch erzählst, was du uns schickst, und was in den Papieren steht, die du uns fotografierst.

3Welche Daten wir haben

Wir speichern nicht alles, was über einen Menschen zu wissen wäre, sondern das, was für eine Vermittlung gebraucht wird:

  • Wer du bist: Vor- und Nachname, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Land, Sprache.
  • Woher du zu uns gekommen bist: über welche Anzeige und welchen Klick, und dein WhatsApp-Profilname.
  • Was du fahren darfst: Führerscheinklassen, Code 95, Fahrerqualifizierung, ADR, Fahrerkarte — jeweils mit dem Datum, an dem sie ablaufen.
  • Wie du arbeiten willst: Berufserfahrung, Nah- oder Fernverkehr, gewünschtes Vertragsmodell, ab wann du kannst, deine Sprachkenntnisse.
  • Deine Papiere: die Fotos und Dateien, die du uns schickst — Führerschein, Qualifikationskarte, ADR-Bescheinigung, Fahrerkarte, Lebenslauf und ausgefüllte Fragebögen. Fotografierst du uns deinen Personalausweis, haben wir alles, was darauf steht: Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit, Anschrift, Ausweisnummer und dein Lichtbild.
  • Dein Geburtsdatum: Wir lesen es aus deinen Papieren mit und vermerken, wenn es auf zwei Belegen unterschiedlich steht. Daran erkennt ein Mensch, ob alle Papiere wirklich zu dir gehören — dafür ist die Prüfung da.
  • Unsere Notizen: was in Telefonaten besprochen wurde, in welchem Schritt deine Bewerbung steht, und unsere Einschätzung, wie gut du zu einer konkreten Stelle passt.
  • Der Nachrichtenverlauf: was du uns über WhatsApp schreibst und was wir dir antworten, samt den Bildern und Sprachnachrichten.

Nach deiner Gesundheit fragen wir nicht. Nicht nach Krankheiten, nicht nach Medikamenten, nicht nach Einschränkungen. Das ist keine Nachlässigkeit, sondern Absicht: Solche Angaben sind besonders geschützt, und für eine Vermittlung brauchen wir sie nicht. Dasselbe gilt für Herkunft, Religion und Gewerkschaftszugehörigkeit. Stehen solche Angaben in einem Papier, das du uns schickst, schreiben wir sie beim Auslesen nicht heraus: Eine feste Sperre wirft sie aus den Notizen, bevor sie in deine Akte kommen. Das Papier selbst bleibt aber so liegen, wie du es fotografiert hast: Auf einem Personalausweis ist deine Staatsangehörigkeit weiterhin zu sehen. Schick uns deshalb nur die Papiere, nach denen wir dich fragen. Und wenn dir etwas auffällt, das wir über dich notiert haben und das hier nicht hingehört: sag es uns, dann löschen wir es.

4Wozu wir sie verwenden — und mit welchem Recht

WozuAuf welcher GrundlageWas das heißt
Deine Bewerbung bearbeiten: prüfen, ob du zu einer offenen Stelle passt, dich dem Spediteur vorstellen, ein Gespräch verabredenArt. 6 Abs. 1 lit. b DSGVODamit ein Vertrag zustande kommen kann, müssen wir deine Bewerbung bearbeiten. Ohne diese Daten geht das nicht.
Dir über WhatsApp schreiben, nachdem du dich über eine Anzeige oder ein Formular bei uns gemeldet hastArt. 6 Abs. 1 lit. a DSGVODu hast uns deine Nummer gegeben, damit wir dich dort erreichen. Wir halten fest, wann das war und welche Fassung dieser Erklärung damals galt. Du kannst jederzeit sagen, dass wir aufhören sollen.
Dich noch einmal ansprechen, wenn du dich früher schon einmal bei uns beworben hast oder diesmal nichts Passendes dabei warArt. 6 Abs. 1 lit. f DSGVOUnser berechtigtes Interesse: Wer uns seine Daten gegeben hat, um als Fahrer vermittelt zu werden, soll von einer passenden Stelle erfahren, statt in einer Datei zu verschwinden. Wir sprechen dich nur zu dem Beruf an, um den es damals ging. Du kannst jederzeit widersprechen — ein Wort genügt, und wir melden uns nicht wieder.
Dich in den ersten Monaten nach dem Antritt begleitenArt. 6 Abs. 1 lit. b DSGVOGehört zur Vermittlung dazu: Wir bleiben erreichbar, wenn es beim neuen Arbeitgeber hakt.
Nachweisen, dass wir uns an Regeln gehalten habenArt. 6 Abs. 1 lit. c DSGVOWir müssen belegen können, wann du eingewilligt hast und dass wir Fristen einhalten.

Wir verkaufen deine Daten nicht, und wir verwenden sie nicht für Werbung anderer Unternehmen.

5Entscheidet über dich eine Maschine?

Nein. Unser System rechnet aus, wie gut deine Angaben zu einer Stelle passen, und vergibt dafür Punkte. Nach diesen Punkten sortiert es eine Liste. Es benutzt dafür auch ein Sprachmodell — ein Programm, das Text liest und schreibt —, um deine Papiere zu lesen und Nachfragen zu formulieren.

Aber keine dieser Rechnungen entscheidet über dich. Vier Dinge kann nur ein Mensch tun, und sie sind so gebaut, dass sie ohne einen Menschen nicht passieren: dich einem Spediteur vorstellen, das Gespräch führen, dich einstellen — und prüfen, ob deine Papiere echt sind. Auch eine Absage spricht nie das System aus, sondern immer eine Person, die mit Namen und Zeitpunkt dahintersteht.

Eine automatisierte Entscheidung im Sinne von Art. 22 DSGVO findet damit nicht statt.

6Wer deine Daten sonst noch sieht

Der Spediteur, bei dem du anfangen könntest — aber erst, wenn ein Mensch bei uns dich dafür freigegeben hat, und auch dann nur das, was für die Entscheidung nötig ist. Solange du nicht freigegeben bist, sieht dich kein Kunde. Das ist keine Zusage, sondern in der Datenbank so eingerichtet, dass es technisch nicht anders geht.

Dienstleister, die für uns arbeiten. Sie dürfen deine Daten nur so verwenden, wie wir es ihnen vorgeben — mit ihnen besteht ein Vertrag nach Art. 28 DSGVO:

WerWofürWo die Daten liegen
Supabase (Datenbank und Dateispeicher)Deine Akte und deine PapiereFrankfurt am Main, Deutschland
Vercel (Betrieb der Anwendung)Die Oberfläche, mit der wir arbeitenEuropäische Union
Anthropic (Sprachmodell)Deine Akte lesen — Papiere, Angaben und Nachrichtenverlauf — und daraus Nachfragen und eine Einschätzung formulierenUSA — siehe unten
Meta Platforms (WhatsApp, Facebook, Instagram)Der Chat mit dir und das BewerbungsformularIrland, teils USA — siehe unten
Resend (E-Mail-Versand)Nachrichten an unsere Kunden und an uns, nicht an dichUSA — siehe unten

Eine Ausnahme sind die Anzeigen auf Facebook und Instagram. Was Meta dort mit deinen Daten macht, geben nicht wir allein vor: Für die Anzeige und das Formular darin sind Meta und wir gemeinsam verantwortlich (Art. 26 DSGVO). Das Wesentliche dieser Vereinbarung schicken wir dir zu, wenn du danach fragst. Für alles, was danach kommt — deine Akte, deine Papiere, der Chat mit uns —, sind wir allein verantwortlich.

7Daten in den USA

Drei unserer Dienstleister sitzen in den Vereinigten Staaten, und das sollst du wissen, statt es im Kleingedruckten zu finden.

Anthropic betreibt das Sprachmodell, mit dem wir arbeiten. Es liest nicht nur deine Papiere: Damit es eine Nachfrage formulieren und einschätzen kann, wie gut du zu einer Stelle passt, bekommt es deine Akte — deinen Namen, dein Land, deine Angaben zu Führerschein, Erfahrung und Verfügbarkeit, deine bisherigen Antworten und den Nachrichtenverlauf mit uns. Deine Telefonnummer und deine E-Mail-Adresse nehmen wir dabei vorher heraus.

Jede Datei, die du uns schickst, geht vollständig dorthin — nicht nur der Führerschein, sondern auch ein Lebenslauf oder ein ausgefüllter Fragebogen. Und darin steht mehr als auf einem Führerschein: In solchen Formularen stehen oft Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Wir können sie aus einem Foto nicht herausschneiden, bevor das Modell es liest. Deshalb: Schick uns nur die Papiere, nach denen wir fragen. Was wir nicht brauchen, sollst du uns auch nicht schicken.

Meta betreibt WhatsApp und die Anzeigen, über die du zu uns gefunden hast. Der Chat läuft über Metas Server.

Resend verschickt unsere E-Mails — an die Spedition, wenn wir dich vorstellen, und an uns, wenn sie entscheidet. Darin steht dein Name. Deine Papiere gehen nie per E-Mail hinaus; die Spedition sieht sie nur in ihrem eigenen Zugang. An dich schreiben wir per E-Mail nicht.

Für beide gelten die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission — ein Vertragswerk, das die Kommission genau für solche Übermittlungen vorgesehen hat. Wenn du es lesen willst, schicken wir es dir zu: eine Nachricht an info@schneidhofersearch.com oder an dieselbe WhatsApp-Nummer, unter der wir dir schreiben, genügt.

Trotzdem gilt: In den USA können Behörden unter Umständen auf Daten zugreifen, und ein Rechtsschutz dagegen ist schwerer durchzusetzen als in der EU. Wenn du das nicht willst, sag es uns — dann lesen wir deine Papiere von Hand und schreiben dir statt über WhatsApp per E-Mail oder rufen an.

8Wie lange wir deine Daten behalten

  • Solange deine Bewerbung läuft: bis sie entschieden ist.
  • Nach einer Absage — deiner oder unserer: zwölf Monate ab unserem letzten Kontakt, gerechnet ab dem letzten Gespräch, der letzten Nachricht oder der Absage, je nachdem was zuletzt war. Danach löschen wir deine Daten.
  • Wenn wir dich weiter für passende Stellen vormerken: bis du widersprichst, spätestens zwölf Monate nach unserem letzten Kontakt.
  • Wenn du vermittelt wurdest: was zur Abrechnung gehört — die Rechnung und der Provisionsbeleg —, acht Jahre; so lange verlangt es das Steuerrecht für Buchungsbelege (§ 147 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 3 Abgabenordnung). Deine übrige Akte bleibt so lange, wie wir dich betreuen, und du kannst ihre Löschung jederzeit verlangen — dann bleiben nur die Abrechnungsbelege.

Gelöscht heißt gelöscht: Name, Telefonnummer, E-Mail, unsere Notizen und unsere Einschätzung, der ganze Nachrichtenverlauf und die Papiere, die du uns geschickt hast, werden entfernt — nicht nur ausgeblendet. Stehen bleiben drei Arten von Einträgen, in denen dein Name nicht mehr vorkommt: einer hält fest, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt gelöscht wurde; einer, dass und wann du einmal eingewilligt hast und in welcher Fassung dieser Erklärung; und für jede Nachricht, die uns erreicht hat, ein leerer Eingangsvermerk — der Inhalt ist weg, die Kennung bleibt, damit dieselbe Nachricht nicht ein zweites Mal verarbeitet wird. Dazu bleibt der Verlauf deiner Bewerbung als Abfolge von Schritten, ohne Namen und ohne Text.

9Was du verlangen kannst

Diese Rechte hast du, und sie kosten nichts. Eine formlose Nachricht genügt — auch per WhatsApp an dieselbe Nummer, unter der wir dir schreiben.

  • Auskunft (Art. 15): Wir schicken dir alles, was wir über dich gespeichert haben — auch unsere Notizen und unsere Einschätzung.
  • Berichtigung (Art. 16): Stimmt etwas nicht, ändern wir es.
  • Löschung (Art. 17): Wir löschen deine Daten, sofern wir sie nicht noch für eine laufende Vermittlung oder aus gesetzlicher Pflicht brauchen.
  • Einschränkung (Art. 18): Wir behalten die Daten, rühren sie aber nicht an.
  • Datenübertragbarkeit (Art. 20): Du bekommst alles, was wir über dich haben, in einer Form, die du einem anderen Vermittler weitergeben kannst.
  • Widerspruch (Art. 21): Gegen das Wiederansprechen aus einer früheren Bewerbung. Dem kannst du jederzeit widersprechen, ohne einen Grund zu nennen — danach melden wir uns nicht wieder.
  • Widerruf (Art. 7 Abs. 3): Jede Einwilligung kannst du jederzeit zurücknehmen. Was bis dahin passiert ist, bleibt rechtmäßig; ab dem Widerruf hört es auf.

Wir antworten innerhalb eines Monats. Wenn du mit unserer Antwort nicht zufrieden bist, kannst du dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren. Für uns zuständig ist Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Postfach 3163, 65021 Wiesbaden, poststelle@datenschutz.hessen.de. Du kannst dich genauso an die Behörde in dem Land wenden, in dem du wohnst — auf Ungarisch, wenn dir das leichter fällt.

10Musst du uns diese Daten geben?

Nein — nichts davon ist gesetzlich vorgeschrieben, und es steht dir frei, Fragen nicht zu beantworten. Aber ohne bestimmte Angaben können wir dich nicht vermitteln: Welche Klassen in deinem Führerschein stehen und bis wann deine Qualifikationskarte gilt, will jede Spedition wissen, bevor sie dich einlädt — und ohne deine Telefonnummer erreichen wir dich nicht. Was du uns darüber hinaus erzählst, ist freiwillig.

11Wenn sich etwas ändert

Ändert sich, wie wir mit deinen Daten umgehen, ändern wir diesen Text und setzen ein neues Datum darunter. Bei Änderungen, die dich betreffen, sagen wir dir Bescheid, statt darauf zu warten, dass du die Seite noch einmal aufrufst.